Rezeptfreie Erkältungsblocker – Hausmittel und Medikamente

By | 24. Februar 2015
Erkältung und Grippe

Erkältung und Grippe – Bild: © istock.com/tcsaba

Jeder von uns war schon einmal erkältet und wird in Zukunft noch das eine oder andere Mal erkältet sein. Wenn die Nase läuft, der Hals schmerzt und Hustenanfälle den Rachen reizen, greifen wir schnell zu Mitteln wie Erkältungsbäder, Öle, bestimmte Lebensmittel oder Pflanzenextrakte. Aber wie sieht der Wirkungsgrad solcher Präparate eigentlich aus? Welche Mittel helfen bei einer Erkältung wirklich?

Derzeit kursieren sie noch einmal, die Viren der Wintersaison. In öffentlichen Verkehrsmitteln, im Büro und in den Wartezimmern der Hausarztpraxen hört man es wieder schniefen und husten. Die wenigsten der Betroffenen müssen dann tatsächlich eine handfeste Grippe überwinden. In den allermeisten Fällen handelt es sich um eine kleine Erkältung, die innerhalb weniger Tage überwunden ist. Dabei können rezeptfreie Arzneien und bewährte Hausmittel beitragen. An Nasenspray, Erkältungsmittel, Aspirin und Vitamin-C-Kapseln gelangt man heutzutage auch, ohne das Haus verlassen zu müssen. Über Internetapotheken lassen sich alle wichtigen Medikamente online bestellen. Doch was soll man sich bestellen?

Die Wirkung von rezeptfreien Medikamenten und Hausmitteln

Der Wirkungsgrad von Erkältungsmitteln fällt je nach Produkt recht unterschiedlich aus. Die Stiftung Warentest hat aus diesem Grund einen Querschnitt der bekannten, frei verkäuflichen Mittel auf den Prüfstand gestellt. Positiv fiel dabei das Urteil über Ibuprofen und Paracetamol aus, die bei Kopf- und Gliederschmerzen eine rasche Linderung garantieren und gleichzeitig fiebersenkend wirken. Allerdings sollten Menschen mit Leberleiden auf den Arzneistoff Paracetamol verzichten, da dieser die Leber belastet. Auch Ibuprofen darf im Falle einer schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörung nicht eingenommen werden. Für weitere Informationen zu diesem Thema empfehlen wir die Konsultation des Hausarztes.

Erkältungsbäder haben auf jeden Fall eine kurzfristige wohltuende Wirkung. Darüber hinaus reichern sie die Atemluft mit ätherischen Ölen an, die wiederum die Tätigkeit der Flimmerhärchen und damit die Selbstreinigungskraft von Nase und Atemwegen anregt. Man kann sich nach einem Erkältungsbad also durchaus ein wenig besser fühlen. Für Säuglinge und Kleinkinder unter zwei Jahren kann so ein Erkältungsbad hingegen gesundheitsgefährdende Folgen haben. Auch nach der Einnahme von Erkältungstees – mit oder ohne Honig – kann sich eine spürbare Linderung einstellen. Ob sie jedoch tatsächlich eine messbare positive Wirkung auf unsere Gesundheit ausüben, ist noch nicht hinreichend bewiesen, weil zur therapeutischen Wirksamkeit besagter Tees noch immer keine aussagekräftigen Studien vorliegen.

Autor: Wolfgang Schmidt (Freier Mitarbeiter, Redakteur)